
Eine Tarifrunde konnten wir erfolgreich beenden: Für alle Beschäftigten in der Siemens-Region Germany (GER) gibt es ab dem ersten Oktober 2012 wieder die tariflichen Sonderzahlungen nach dem bayerischen Tarifvertrag. Das ist das zusätzliche Urlaubsgeld (69% eines Monatsgehalts) und der tariflich abgesicherte Teil eines 13. Monatseinkommens (bis zu 55% eines Monatsgehalts).
Im Zusammenhang mit mit den Themen ERA-Kostenneutralität und ERA-Fonds konnte die IG Metall für die Siemens-Betriebe in den Tarifgebieten Bayern, Berlin TG I und II, Hessen, Pfalz, Rheinland-Rheinhessen, Saarland, Sachsen und Thüringen eine gute Kompromissregelung erreichen. Sie erspart vielen Beschäftigten weitere langjährige Streitigkeiten vor den Gerichten und führt zu zeitnahen Auszahlungen.
In München kommen heute Vertreter von Siemens mit der Arbeitnehmerseite zusammen, um ein weiteres Mal über Veränderungen der Tarifvertraglichen Sondervereinbarung zu verhandeln. Im Vorfeld haben sich die Aktionen gehäuft, mit denen die Beschäftigten in den Niederlassungen ihre Forderungen unterstreichen - die Kreativität kennt dabei keine Grenzen.
Der positive Trend in der Mitgliederentwicklung der IG Metall schlägt sich auch beim größten deutschen Technologie-Konzern Siemens nieder: Am 11. Mai wurde mit Alexandra Benker bei Siemens in Amberg das vierzigtausendste Mitglied im Unternehmen begrüßt.
- so viele Beschäftigte haben sich seit Ende der Friedenspflicht bereits an Warnstreikaktionen beteiligt. In der vierten Runde haben die Arbeitgeber weiter gemauert, also geht es vor dem Wochenende schwungvoll weiter. Siemens-Beschäftigte in ganz Deutschland tragen kräftig dazu bei.
Im südwestfälischen Siegen versammelten sich am achten Mai rund 3.500 Beschäftigte aus 35 Betrieben zu einer gemeinsamen Kundgebung der IG Metall. Mit dabei: Die SiemensianerInnen der Niederlassung.
Eine druckfrische Ausgabe der Erlanger Energy-Betriebszeitung "Energi(e)sch" informiert zu aktuellen Themen am Standort und darüber hinaus.
Nicht nur in Bayern und Berlin, sondern auch in Nordrhein-Westfalen gehen Siemens-Beschäftigte im Zuge der Tarifrunde für 6,5 Prozent mehr Entgelt, faire Leiharbeit und die unbefristete Übernahme auf die Straße - Beispiel Düsseldorf.
In der Berliner Siemensstadt zeigten zu Wochenbeginn deutlich über 3.000 SiemensianerInnen und Beschäftigte von Konzernbetrieben Flagge für die Tarifforderungen der IG Metall. Unmittelbar angesprochen war der Verhandlungsführer des dortigen Arbeitgeberverbandes vme, gleichzeitig Personalleiter Deutschland von Siemens.
Schon im April schloss sich auch die Kassel den zahlreichen Siemens-Niederlassungen an, in denen die Beschäftigten unverändert nachdrücklich eine deutliche Verbesserung der leistungs- und erfolgsabhängigen Ergebnisbeteiligung (leE) einfordern.

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