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27.11.2009

Von: HR

Protestkundgebung zur Aufsichtsratssitzung

Anlässlich der Aufsichtsratssitzung der Siemens AG am 2. Dezember wollen mehrere Hundert Siemens-Beschäftigte verschiedener Bereiche und Standorte in München gegen Portfolio-Einschnitte und den schleichenden Stellenabbau protestieren. Die Kundgebung beginnt am kommenden Mittwoch um 11 Uhr auf dem Odeonsplatz, nahe der Siemens-Zentrale am Wittelsbacherplatz.

Protest

Flugblatt für den ...

Protest gegen die 'Entsorgung'

Beschäftigte vor allem aus dem süddeutschen Raum unter anderem von EDM, Siemens EAS, von Siemens IT Solutions and Services, aus den Niederlassungen, von Gigaset Communications, Siemens Enterprise Communications sowie Nokia Siemens Networks wollen die Öffentlichkeit gemeinsam auf den schwelenden Konflikt hinweisen, den die schier endlose Reihe von 'kleinen' Abbaumaßnahmen, Portfolio-Verschlankungen und Verlagerungen erzeugt. Angekündigt sind außerdem Delegationen aus mehreren anderen Standorten, darunter das ebenfalls akut betroffene Berliner Schalterwerk (siehe Berlin: 2.000 Schaltwerker sagen NEIN!).

Protest gegen die unendliche Ausgliederungsgeschichte

Den aktuellen Beispielen in diesen Bereichen geht eine schier endlose Reihe früherer Abschiebemaßnahmen von Siemens voran, die viel zu oft mit Arbeitsplatzverlust beziehungsweise -abbau oder zumindest massiven Einbußen der Beschäftigten endeten: BenQ, Powerlines, mdexx, VDO, Gebäudemanagement, FEAG, Sinitec, die Liste lässt sich beinah beliebig fortsetzen.

Die Demonstration wird daher am Mittwoch gegen diese so genannte "aktive Portfolio-Politik" nachdrücklich protestieren.
Den Aufruf sowie weitere Informationen finden Sie in als PDF unter obenstehendem Link (SN-VIII-09.pdf).