"Gestärkt für weitere Betriebsratsarbeit" lautete im Mai 2006 die Überschrift zur Meldung über den Ausgang der Betriebsratswahlen bei der einhundertprozentigen Siemens-Tochter Weiss Spindeltechnologie. Die diesjährige Wahl bietet praktisch das selbe Bild: Mit einer soliden Wahlbeteiligung wählten die Beschäftigten einen reinen Metaller-Betriebsrat.
Uneingeschränkte Bestätigung
Die
Weiss Spindeltechnologie GmbH - "A Siemens Company" - fügt sich mit diesem erfreulichen Ergebnis an die lange Reihe der IG Metall-Erfolge bei den Betriebsratswahlen 2010 an. Alle bisherigen neun IG Metall-Betriebsräte wurden bei der Persönlichkeitswahl bestätigt. Bei der konstituierenden Sitzung wurden der bisherige Betriebsratsvorsitzende Wolfgang Brasch und sein Stellvertreter Wolfgang Vogt auch für die kommenden vier Jahre in diese Ämter gewählt.
Klarer Auftrag der Belegschaft
Nach Einschätzung der Interessenvertreter ist das Wahlergebnis zum einen die Bestätigung der bisher geleisteten Betriebsratsarbeit und zum anderen ein Auftrag der Belegschaft an den wieder gewählten Betriebsrat: Er soll die Interessen der Beschäftigten bei dem krisengebeutelten Werkzeugmaschinenzulieferer in den anstehenden Verhandlungen zur Verlängerung der Kurzarbeit und beschäftigungssichernden Maßnahmen weiter vertreten.
Bei einer Wahlbeteiligung von 80 Prozent - trotz bis zu 10 Tagen Kurzarbeit im Wahlmonat - kann der Betriebsrat seinerseits unverkennbar weiter auf die breite Unterstützung in der Belegschaft zählen.



