01.06.2017/ HR
Mia san Siemens

Nach den ersten Reaktionen auf die aktuellen Abbau- und Verlagerungspläne ist keineswegs Ruhe an den betroffenen Standorten eingekehrt. In Amberg und Fürth demonstrieren die Beschäftigten eindrucksvoll den festen Schulterschluss zum Widerstand.

Die Ansage Richtung Siemens-Vorstand in Amberg...

... und in Fürth.

Großer Andrang ...

... und volles Haus in Amberg.

Fünf vor Zwölf in Fürth

In Fürth kamen die Beschäftigten am 1. Juni um fünf vor Zwölf zu einer Protestdemo vor dem Tor in der Breslauer Straße zusammen, zu der die IG Metall Westmittelfranken aufgerufen hatte. Unter dem Motto "Jetzt erst recht!" forderten sie, den geplanten Stellenabbau zu minimieren und dem Standort eine realistische, ehrliche Zukunftsperspektive zu geben.

Riesenandrang in Amberg

Am Großstandort Amberg hatten Betriebsrat und IG Metall für den 31. Mai zu zwei Informationsveranstaltungen ohne die Arbeitgeberseite eingeladen. Bereits bei der ersten Veranstaltung war der Andrang so groß, dass der Einlass aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste; um dieses hohe Interesse trotzdem zu bedienen, wurde eine zusätzliche dritte Veranstaltung angesetzt.

Der Vertrauenskörper hatte das Kasino zuvor mit Transparenten und Stellwänden bestückt. An den Eingängen wurden rund 4.000 neongelbe Warnwesten, Schals und Armbänder verteilt. Die Aufschrift: "Mir san Siemens, Mir san Amberg, Mir san Viele". Diese Zeichen der Solidarität wurden den Vertrauensleuten teilweise fast aus den Händen gerissen und trotz des heißen Wetters sofort angezogen. Der Betriebsratsvorsitzende Volker Jung, seine Stellvertreterin Stefanie Lengfelder und der 1. Amberger IG Metall-Bevollmächtigte Horst Ott informierten die Belegschaft und stellten sich ihren zahlreichen Fragen.


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