17.11.2017

Den Tag nach Vorlage der Abbaupläne im Wirtschaftsausschuss prägen bei Siemens vor allem drei Dinge: Empörung über das Management, Protest und Widerstand gegen den Kahlschlag – und viel Solidarität sowohl untereinander, als auch von außen.


16.11.2017

Als "Tiefschlag für die Mitarbeiter" wertet der Wirtschaftsausschuss, was das Management heute endlich offen auf den Tisch gelegt hat. Weltweit stehen knapp 7.000 Stellen im Visier, die Hälfte davon in Deutschland.


15.11.2017

Unter diesem Titel berichtet der Betriebsrat aus Rastatt in einem Gastbeitrag über die örtliche Aktion für Solidarität mit alle Kolleginnen und Kollegen, deren Arbeitsplatz durch Siemens' aktuelle Pläne bedroht wird.


13.11.2017

Im Umfeld der Bilanzpressekonferenz am 9. November liefen mehrere Protestaktionen der Siemens-Beschäftigten. In Berlin, Görlitz und Leipzig zeigten sie mit viel Unterstützung aus allen Teilen der Gesellschaft, dass die Auseinandersetzung gerade erst beginnt.


12.11.2017

Durch solidarischen Zusammenhalt konnten die Amberger Siemens-Metaller/innen erste Erfolge bei der Umsetzung des Ende Mai vereinbarten Eckpunktepapiers erzielen. Dafür steht der Interessenausgleich für die DF-CP. Für das von Outsourcing bedrohte Lieferzentrum Amberg (LZA) steht eine Lösung noch aus, weshalb die IG Metall-Betriebsräte hierzu ab sofort eine Kampagne starten.


09.11.2017

Die Erschütterungen der Siemens-Welt nehmen zu: Abbau hier, Schließung dort, Kraftwerksgeschäft im Abwärtssog, Gamesa reduziert, Mobility fusioniert. Und doch verkündete Joe Kaeser am 9. November wie erwartet hervorragende Zahlen für das abgelaufene Jahr – während draußen sichtbar wurde, dass es nicht nur um Zahlen, sondern vor allem um Menschen geht.


08.11.2017

Während sich die Unruhe im Unternehmen weiter ausbreitet, kommuniziert der Vorstand, wenn überhaupt, vor allem über die Medien. Einem dpa-Interview der Arbeitsdirektorin folgte eine Welle bemerkenswert gleichförmiger Meldungen unter Berufung auf einen ungenannten "Insider" – Gesamtbetriebsrat und IG Metall reagieren mit einem offenen Brief.


08.11.2017

Als würden die im Mai angekündigten Umbaumaßnahmen, der Zusammenschluss mit Alstom und der akute Konflikt im Kraftwerksbereich nicht genug sein, kommt auch von Gamesa eine Hiobsbotschaft: Das Management will 6.000 Stellen abbauen. Der Betriebsrat reagiert mit Kritik.


Ich bin in der IG Metall

Michael Rittershofer (34) arbeitet seit seiner Ausbildungs zum Kommunikationselektroniker bei Siemens in Karlsruhe. Nach einem Abendstudium zum Betriebswirt ist er seit 2012 operativer Einkäufer.

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